Weil mir die Etappe 14 mit ihren 12,6 km zu kurz war habe ich mich entschlossen, Etappe 15 (13,5 km) gleich dran zuhängen. Deshalb kann ich leider hier keine Bilder aus Villmar oder vom Aufstieg zum Lahnwanderweg zeigen. Aber es geht gleich nach dem Aufstieg mit einem Highlight los. Vom Felsen der Wehrlay hat man nämlich einen faszinierenden Ausblich auf den gegenüber liegenden König-Konrad-Felsen, den Lahnradweg und die Lahn. Hier kann ich mich gar nicht satt sehen.

Blick auf den König-Konrad-Felsen, die Lahn und den Lahnradweg
Blick auf den König-Konrad-Felsen, die Lahn und den Lahnradweg

 

 Durch den Wald geht es dann auf schmalen Pfaden weiter bis nach Runkel. Kurz vor Runkel erreicht man den „Dr.-Otto-Bruchhäuser-Tempel“, einen Aussichtspavillon mit tollem Blick auf Runkel und die Lahn. Auch hier lohnt es sich einen Augenblick zu verweilen. Den Blick schweifen lassen und man entdeckt immer wieder neue Details. Aber es liegt ja auch noch ein Stück Lahnwanderweg vor mir. Deshalb mache ich mich auf den Weg und wandere durch Runkel hindurch weiter Richtung Lahnbrücke. Auch auf diesem Streckenabschnitt muss ich die eine oder andere Fotopause einlegen.

 

Blick auf Runkel
Blick auf Runkel

 

Ich überquere die Lahnbrücke und bin in den engen aber befahrenen Gässchen von Runkel. Hier lockt die Gastronomie zur Einkehr. Tapfer widerstehe ich diesen Verlockungen. Weil es so viel zu sehen gibt, muss man aufpassen, den Abzweig des Lahnwanderweges kurz vorm Ortsausgang nicht zu verpassen. Nun spaziere ich wieder hinunter an die Lahn. Oh, hier zelten Indianer? Nein, aber auf dem Gelände des Campingplatzes gibt es ein Tipi-Dorf in dem man übernachten kann. Hinter Runkel führt mich der Weg wieder relativ steil hinauf auf die Lahnhöhen. Ich passiere einen jüdischen Friedhof bevor ich den Sportplatz von Ennerich erreiche.

 

Lahnbrücke und Burg Runkel
Lahnbrücke und Burg Runkel

 

Ein kleines Stück über freies Feld und dann tauche ich wieder in den Wald ein. Hier geht es auf breiten Wegen Richtung Eschhofen. Kurz vor Eschhofen dann ein weiters Highliht. Majestätisch, auf einem mächtigen Felsen thronend, taucht rechter Hand die St. Lubentius – Kirche von Dietkirchen auf. Diese behält man lange im Blick bevor man dann über ein kleines Brückchen Eschhofen erreicht. Hier begrüßt einen eine etwas kleinere Kirche.

 

Majestätisch: St. Lubentius in Dietkirchen
Majestätisch: St. Lubentius in Dietkirchen

 

 Hinter der Kirche zweigt der Lahnwanderweg wieder Richtung Lahn ab und über die Lahnwiesen geht es Richtung Limburg. Aber hier erwartet mich eine Überraschung. Da zur Zeit eine neue Autobahnbrücke über das Tal gebaut wird, ist hier für den Lahnwanderweg eine Umleitung ausgeschildert und ich muss nochmal zurück nach Eschhofen. Durch das Dorf geht es nun bergauf. Am Ortsausgang, ziemlich versteckt, gibt es noch einen kleinen Pavillion mit Aussicht. Hier habe ich nochmals einen tollen Blick auf St. Lubentius und die Lahn den ich ohne die Umleitung nicht gehabt hätte. Übrigens ist die Umleitung perfekt ausgeschildert. Sie wird noch eine ganze Weile lang benötigt werden denn die Autobahnbrücke ist noch lange nicht fertig.

Kurz vor Limburg stoße ich nun wieder auf den ursprünglichen Wanderweg der mich nun mitten durch mein schönes Heimatstädtchen führt. Am berühmten Dom vorbei und durch die Altstadt erreiche ich den Limburger Bahnhof von wo aus ich heute morgen gestartet bin.

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Mein Fazit: Es war eine wunderschöne Etappe. Vor allem der Abschnitt zwischen Villmar und Runkel hat mir sehr gut gefallen. Aber auch danach gab es noch einiges zu sehen. Die Wege waren bis auf ein kurzes Stück Wiesenweg hinter Villmar in gutem Zustand und die temporäre Umleitung bietet fast noch einen Mehrwert.

Lahnwanderweg Etappe 15: Villmar – Limburg
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